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Gottesdienste

Freitag 16.10.2026
18:00 Lippoldsberg (Abendgebet)

Sonntag 18.10.2026
20. S. n. Trinitatis

10:30 Veckerhagen (anschl. Sing mit!)
11:00 Lippoldsberg
14:00 Arenborn (Kirmes im DGH)
18:00 Vernawahlshausen (Taizéandacht)

Mittwoch 21.10.2026
10:45 Klinikkapelle Lippoldsberg

Online-Angebote

Kurzandacht zum 19. S.n. Trinitatis
(11.10.2026)
Prädikantin Wiebke Pape

Brücke zum Nachbarn

Herbst 2026 | Archiv

Kulturelles

Gospelabend
24.10.2026 17:00 Uhr Christuskirche Gieselwerder

Der Gospelchor aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont gastiert in der ev. Christuskirche Gieselwerder. Unter dem Motto "Wanna be happy" möchten sie den Besuchern eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen. Freuen Sie sich auf mitreißende Gospelmusik und einen Chor mit Herz, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert! "Songs wie 'Do it in love' oder 'Bridge over troubled water' erzählen davon, dass man manchmal neue Wege gehen muss, Herausforderungen annehmen darf und dem eigenen Herzen folgen sollte", so Chorleiter Kai Schramm." Lassen Sie sich von den Gospelklängen anstecken und erleben Sie einen Abend voller Musik, Lebensfreude und Gemeinschaft. Wir freuen uns auf Sie! Der Eintritt ist frei! Eintritt frei

Der gute Gedanke

Wochenspruch

19. S.n. Trinitatis
Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen. | Jer 17,14
Andacht lesen

Erntedankfest
Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. | 1. Joh 4,21
Andacht lesen


Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Freitag, 16.10.2026
Gottes Hilfe ist nahe denen, die ihn fürchten, dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Psalm 85,10.11
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

(Offenbarung 21,5)

Gewissenruh - Waldenserkirche


Waldenserkirche Gewissenruh

So klein die Kirche in Gewissenruh ist, liegt in ihr doch die Identität des kleinen Ortes begründet.


Die Kirche und das Dorf

Einweihungs-Inschrift über dem Portal
Einweihungs-Inschrift
über dem Portal

Das Dorf Gewissenruh ist eine Waldensergründung aus dem 18. Jahrhundert. Es waren Religionsflüchtlinge, die - zusammen mit den Hugenotten vertrieben - vom Hessischen Landgraf Carl 1722 hier angesiedelt wurden.

Die sprechenden Ortsnamen Gewissenruh und Gottstreu (Gott ist treu) zeugen noch davon, dass die Glaubensvertriebenen sich damals als von Gott in ein freies Land geführt erlebt haben.

Die Tradition der Waldenser reicht sehr weit zurück bis ins Mittelalter. Im 12. Jahrhundert - zu der Zeit als in Lippoldsberg die mächtige Klosterkirche gebaut wurde - begann im südfranzösischen Lyon der Kaufmann Waldes, seinen Besitz an die Armen zu verteilen und als Wanderprediger umherzuziehen.

Er war nicht der einzige, der sich damals aufmachte, um dem Vorbild Jesu in radikaler Weise nachzufolgen. Auch der aus Norditalien stammende Franz von Assisi gehörte zu den Gestalten, die auf beeindruckende Weise versuchten, christliche Ideale im eigenen Leben umzusetzen.

Waldensergründer Petrus Waldes
Waldensergründer
Petrus Waldes

Aber während es den Franziskanern gelang, die Verbindung mit der Kirche zu halten, wurden die Waldenser zusammen mit anderen Armutsbewegungen verketzert. Ihr Versuch, ohne die Vermittlung von Priestern ihre Orientierung direkt aus der Bibel zu beziehen, stellte das Machtgefüge der mittelalterlichen Kirche zu sehr in Frage. Der Reformator Waldes, dem bald der Apostelname Pierre (Petrus) beigegeben wurde, war seiner Zeit schlicht ein paar Jahrhunderte voraus.

Altar und Kanzel der Waldenserkirche Gewissenruh
Waldenserkirche
Gewissenruh

Etliche Waldenser überlebten die Inquisition in den unzugänglichen pietmontesischen Alpen, bis sie Jahrhunderte später im Zuge der Gegenreformation auch von dort vertrieben wurden. Einige verstreute Familien fanden schließlich hier an der Oberweser eine neue Heimat.

Mehr über die Waldenserbewegung »»

Die Waldenserkirche in Bildern »»

Homepage der Deutschen Waldenservereinigung »»


Waldensermuseum Gottstreu

Wahrzeichen der Waldenser

Einblicke in die Geschichte der beiden "Franzosendörfer" Gewissenruh und Gottstreu bietet das Waldensermuseum, das im ehemaligen Schulhaus von Gottstreu untergebracht ist. Es dokumentiert die Odyssee der Ortsgründer auf ihrem Weg vom Val Cluson (Cottische Alpen) bis an die Oberweser.

Adresse des Waldensermuseums:
Waldenser Str. 1, 34399 Oberweser-Gottstreu

Öffnungszeiten:
Mai - September: Sonntags 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung (Tel.: 05544 - 912159 und 05574 - 405)


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