Logo Brücke zum Nachbarn

Kirche in Corona-Zeiten

Gottesdienste

Bitte beachten Sie die Hygienehinweise auf der Startseite!

Sonntag 09.08.2020
  - - -   Arenborn
  - - -  Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
13:30 Gottstreu
10:45 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen

Herzliche Einladung in die Nachbarorte für Gemeinden ohne Gottesdienst!

Freitag 14.08.2020
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)


NEU: Telefon-Brücke zum Nachbarn
Wöchentlich wechselnde Andachten unserer Pfarrer*in hören Sie unter der Nummer

05574-2419990

Sagen Sie es vor allem denen weiter, die kein Internet benutzen können!


Online-Angebote
Wir laden herzlich zu unseren verschiedenen Online-Angeboten ein und zum Gebet, wenn unsere Glocken rufen.

Neueste Beiträge

02.08.2020: Augenblick 22 Kult und Kultur
Pfarrer Christian Trappe, Nicola Uphoff-Watschong, Duo Corde Celeste

02.082020: Sonntagsgruß
Pfarrer Jonathan Bergau

Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim
Pfarramt Vernawahlshausen

Der gute Gedanke

Wochenspruch
3. S. n. Trinitatis

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es." | Eph 2,8

Weiter lesen


Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Frühjahr 2020 | Archiv


Sistanagila
Sonntag 30.08.2020 19.30 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg


Iranisch-Israelisches Friedensprojekt
"Sistanagila" ist ein Musikensemble, bei dem sich iranische und israelische Musiker zusammengetan haben, um aus aktuellem Anlass ein künstlerisches Zeichen zu setzen. Sie suchen den Dialog, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die eine Brücke zwischen zwei Welten baut. Kooperation mit dem Literatur- und Kunstkreis Uslar (LuK)
Eintritt: 15 € / erm. 13 €, VVK: Klosterpforte, Klosterhof 10 (Lippoldsberg), Touristik Uslar, Graftstraße (Uslar), Reisebüro urlaubsreif, Kurze Straße (Uslar)

Tageslosung

Samstag, 08.08.2020
Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
Psalm 25,15
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Jahreslosung 2020

Ich glaube;
hilf meinem Unglauben!


(Markus 9,24)

Gewissenruh - Waldenserkirche


Waldenserkirche Gewissenruh

So klein die Kirche in Gewissenruh ist, liegt in ihr doch die Identität des kleinen Ortes begründet.


Die Kirche und das Dorf

Einweihungs-Inschrift über dem Portal
Einweihungs-Inschrift
über dem Portal

Das Dorf Gewissenruh ist eine Waldensergründung aus dem 18. Jahrhundert. Es waren Religionsflüchtlinge, die - zusammen mit den Hugenotten vertrieben - vom Hessischen Landgraf Carl 1722 hier angesiedelt wurden.

Die sprechenden Ortsnamen Gewissenruh und Gottstreu (Gott ist treu) zeugen noch davon, dass die Glaubensvertriebenen sich damals als von Gott in ein freies Land geführt erlebt haben.

Die Tradition der Waldenser reicht sehr weit zurück bis ins Mittelalter. Im 12. Jahrhundert - zu der Zeit als in Lippoldsberg die mächtige Klosterkirche gebaut wurde - begann im südfranzösischen Lyon der Kaufmann Waldes, seinen Besitz an die Armen zu verteilen und als Wanderprediger umherzuziehen.

Er war nicht der einzige, der sich damals aufmachte, um dem Vorbild Jesu in radikaler Weise nachzufolgen. Auch der aus Norditalien stammende Franz von Assisi gehörte zu den Gestalten, die auf beeindruckende Weise versuchten, christliche Ideale im eigenen Leben umzusetzen.

Waldensergründer Petrus Waldes
Waldensergründer
Petrus Waldes

Aber während es den Franziskanern gelang, die Verbindung mit der Kirche zu halten, wurden die Waldenser zusammen mit anderen Armutsbewegungen verketzert. Ihr Versuch, ohne die Vermittlung von Priestern ihre Orientierung direkt aus der Bibel zu beziehen, stellte das Machtgefüge der mittelalterlichen Kirche zu sehr in Frage. Der Reformator Waldes, dem bald der Apostelname Pierre (Petrus) beigegeben wurde, war seiner Zeit schlicht ein paar Jahrhunderte voraus.

Altar und Kanzel der Waldenserkirche Gewissenruh
Waldenserkirche
Gewissenruh

Etliche Waldenser überlebten die Inquisition in den unzugänglichen pietmontesischen Alpen, bis sie Jahrhunderte später im Zuge der Gegenreformation auch von dort vertrieben wurden. Einige verstreute Familien fanden schließlich hier an der Oberweser eine neue Heimat.

Mehr über die Waldenserbewegung »»

Die Waldenserkirche in Bildern »»

Homepage der Deutschen Waldenservereinigung »»


Waldensermuseum Gottstreu

Wahrzeichen der Waldenser

Einblicke in die Geschichte der beiden "Franzosendörfer" Gewissenruh und Gottstreu bietet das Waldensermuseum, das im ehemaligen Schulhaus von Gottstreu untergebracht ist. Es dokumentiert die Odyssee der Ortsgründer auf ihrem Weg vom Val Cluson (Cottische Alpen) bis an die Oberweser.

Adresse des Waldensermuseums:
Waldenser Str. 1, 34399 Oberweser-Gottstreu

Öffnungszeiten:
Mai - September: Sonntags 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung (Tel.: 05544 - 912159 und 05574 - 405)


Kirchenräume anderer Orte:
Arenborn | Gewissenruh | Gieselwerder | Gottstreu | Heisebeck
Lippoldsberg | Oedelsheim | Vernawahlshausen

© Ev. Gesamtverband Oberweser 2020
Email Redaktion | Impressum | Datenschutz | Top | Menü