Logo Brücke zum Nachbarn

Gottesdienste

Mittwoch 02.09.2026
10:45 Klinikkapelle Lippoldsberg

Freitag 04.09.2026
18:00 Lippoldsberg (Abendgebet)

Samstag 05.09.2026
AHZ Lippoldsberg fällt aus!
14:00 Lippoldsberg (Trauung)
14:30 Oedelsheim (Taufe und Trauung)

Online-Angebote

Kurzandacht zum 13. S. n. Trinitatis
(30.08.2026)
Prädikantin Wiebke Pape

Brücke zum Nachbarn

Herbst 2026 | Archiv

Kulturelles

Lesung und Musik
06.09.2026 18:00 Uhr Kirche der Bücher Gewissenruh
Juli Zeh: Corpus delicti

"Wenn alle sagen, das Schöne als schön erkennen, schon ist das Häßliche da.", schrieb der chinesischen Weise Laotze im 6. Jh.v.Chr. Im Deutschland der Jahres 2057, das Juli Zeh in ihrem Buch entwirft, scheint alles gut geregelt, sauber und gesund. Aber die schöne Ordnung hat ihren Preis: die persönliche Freiheit. Gesundheit ist zur höchsten Bürgerpflicht geworden. Und irgendwie scheint das auch gut und richtig. Nur ganz allmählich treten die kleinen Schönheitsfehler dieser schönen, neuen Welt zutage, hinter der sich die hässliche Fratze eines absoluten Überwachungsstaats verbirgt. Juli Zeh ist eine der meistbeachtesten Schriftstellerinnen Deutschlands, aber auch Juristin und Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg und eine der Initiatorinnen der "Charta der Digitalen Grundrechte in der EU". Eintritt frei, Spende erbeten

Der gute Gedanke

Wochenspruch

13. S. n. Trinitatis
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. | Mt 25,40b
Andacht lesen

12. S. n. Trinitatis
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. | Jes 42,3
Andacht lesen


Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Dienstag, 01.09.2026
So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat: Ich bin der HERR, der alles schafft, der den Himmel ausbreitet allein und die Erde fest macht ohne Gehilfen.
Jesaja 44,24
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

(Offenbarung 21,5)

Gewissenruh - Beerdigungen


Seelsorge

Zum kirchlichen Handeln gehört seit jeher auch die Sorge um einen würdigen Umgang mit den Toten und die Begleitung der Trauernden. Die christliche Auferstehungshoffnung erschließt dabei einen Horizont, der über den Tod hinausreicht.


Was tun, wenn jemand gestorben ist?

Mit dem Pfarrer kann gleich nach dem Eintritt des Todes eine Aussegnung vereinbart werden. Diese kleine Andacht findet im Sterbehaus oder in einem Aussegnungsraum der Klinik statt, meist vor der Überführung des Leichnams in die Friedhofshalle. Weil die Aussegnung nur im engsten Kreis der Angehörigen erfolgt, bietet sie mehr Raum für einen persönlichen Abschied als die spätere öffentliche Trauerfeier in der Friedhofshalle.

Die Trauerfeier sollte etwa drei Tage nach dem Eintritt des Todes stattfinden. Diese Regel lässt sich aber nicht immer einhalten. Die konkrete Festlegung eines Termins sollte in einvernehmlicher Absprache der Angehörigen mit dem Bestatter, dem zuständigen Pfarrer und dem Totengräber geschehen.


Der Friedhof in Gewissenruh

Friedhof Gewissenruh mit Blick auf das Waldenserdorf
Friedhof Gewissenruh mit Blick auf das Waldenserdorf

Der kleine Friedhof von Gewissenruh ist mit seinem alten Baumbestand und der Lage am Waldrand sehr schön, wenn auch infolge des steilen Anstiegs nicht einfach zu begehen. Bei Beerdigungen macht sich jedoch die unmittelbar angrenzende Bundesstrasse bemerkbar. Zuweilen kann man wegen des Verkehrslärm sein eigenes Wort nicht verstehen, geschweige denn die Worte des Pfarrers. Auch bietet der kleine, zu enge Aufbahrungsraum bei Regen der Beerdigungsgesellschaft wenig Schutz.

Der Gewissenruher Kirchenvorstand hat deshalb im Jahre 2003 beschlosssen, eine veränderte Form der Bestattung einzuführen:

Im Grunde folgt diese Form sehr alten Traditionen und entspricht zugleich auch der neuen Beerdigungsordnung der Kurhessischen Kirche.

Friedhof Gewissenruh mit Blick auf das Waldenserdorf

Ablauf einer Bestattung in Gewissenruh

An der Trauerhalle

Am Grab

In der Kirche

© Ev. Gesamtverband Oberweser 2026
Email Redaktion | Impressum | Datenschutz | Top | Menü