Tageslosung

Mittwoch, 11.12.2019
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
1. Mose 6,8
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 13.12.2019
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 14.12.2019
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg
17:00 Oedelsheim
Konzertgottesdienst

Sonntag 15.12.2019
10:45 Arenborn
  - - -   Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
  - - -   Gottstreu
  - - -   Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
  - - -   Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen

Adventsandachten

Montag 16.12.2019
18:00 Gottstreu

Dienstag 17.12.2019
18:00 Gottstreu

Mittwoch 18.12.2019
18:00 Gottstreu
18:00 Gieselwerder
19:00 Oedelsheim

Donnerstag 19.12.2019
18:00 Gieselwerder
19:00 Oedelsheim

Freitag 20.12.2019
18:00 Gieselwerder
18:00 Lippoldsberg
19:00 Oedelsheim

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Winter 2019/2020 | Archiv


Der gute Gedanke
im Winter

Freuen Sie Sich auf Weihnachten?


Adventskonzert
Sonntag 15.12.2019 17.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg


In der Klosterkirche St.Georg und Maria zu Lippoldsberg wird auch – in evangelischer Art – immer wieder Maria, die Mutter Jesu, in den Mittelpunkt gestellt. Im Advent besonders gern in Form des Lobgesanges der Maria - dem "Magnificat". Am 3.Advent 2019 erklingt Antonio Vivaldis "Magnificat in G-Moll" , dazu Adventsmusik des Posaunenchores und gemeinsames Singen von Advents- und Weihnachtsliedern.
Eintritt: 14 € / erm. 12 €, VVK: Klosterpforte Lippoldsberg


Adventskonzert
Freitag 20.12.2019 16.30 Uhr Kirche Heisebecke


Logo 1000 Jahre Reinhardswald
Seine Bäume gehören zu uns wie die Glocken in unsere Kirchen

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

( Psalm 34,15 )

Der gute Gedanke

Freuen Sie Sich auf Weihnachten?

Die Tage werden kürzer, der November ist zu Ende gegangen und allmählich beginnt die Adventszeit. Das Kirchenjahr ist bewusst so gestaltet, dass die letzten Sonntage sich mit dem Thema Sterben, Vergänglichkeit und Trauer beschäftigen.

Das Schwere, Traurigkeit und Trauer, die Frage nach dem, was wirklich zählt, sollen Raum haben. Und erst dann sollen wir uns in aller Ruhe, Schritt für Schritt in der Adventszeit darauf einstimmen:

In dieser dunklen Jahreszeit kommt Gott in diese Welt, will wie ein Licht sein, das den Weg ein wenig heller macht, der tröstet in der Trauer und Mut schenken will. Dafür soll Zeit sein.

So ist der Weg des Kirchenjahres gemeint. Jetzt ist Advent!

Aber die Weihnachtszeit hat seit Ende August begonnen, alles ist bereits in Hülle und Fülle vorhanden, voller Lichterglanz überall, ein Termin jagt den nächsten. Seit Wochen sollen wir schon an Weihnachten und ans Schenken denken.

Die Frage ist: Was brauche ich, damit es für mich und meine Familie Weihnachten werden kann? Damit ich mich darauf einstimmen und auch freuen kann? Und: Kann ich die Botschaft eigentlich hören, wie großartig Gott mich und uns beschenkt?

Als mein Mann im letzten Jahr vor Weihnachten so schwer krank wurde, ist mir noch viel bewusster geworden, was Weihnachten bedeutet: Jesus wird in aller Ärmlichkeit geboren, am Rande der Welt, wurde nach wenigen Lebenstagen zum Flüchtling.

Wo Gott geboren wurde, da war es nicht warm und behaglich, da war nichts vorgeplant, geschmückt oder vorbereitet. Da war die Welt keineswegs in Ordnung und heil. Und die Botschaft von Jesu Geburt erreichte zuerst die Hirten: Rauhe Burschen, die ein schweres Leben hatten, herumgestoßen, arm und wenig angesehen waren. Und sie hören:

„Für Euch ist heute der Heiland geboren“. Gott kommt gerade zu Euch, er will eure Wunden heilen, Eure Ängste und Sorgen, die Zerbrechlichkeit des Lebens teilen. Gott will sich Euch zuwenden. Sein Name ist „Immanuel“, das bedeutet: Gott mit Dir.

Die Hirten verstanden als erste: Hier schaut uns Gott an, er verspricht, für uns, für mich, da zu sein, uns nicht mit dem Kummer, den Sorgen, die uns beschäftigen, allein zu lassen. Im Gegenteil: Er teilt alle Traurigkeit und Trostlosig-keit, er sieht uns an, schenkt Licht und Hoffnung, wo es scheinbar nichts zu hoffen und zu erwarten gibt.

Das ist die Botschaft von Weihnachten: Gott kommt zu Ihnen ganz persönlich, um zu heilen, wo das Leben Wunden geschlagen hat, um Freude und Zuwendung zu schenken und um spüren zu lassen: Du bist nicht allein.

Gott sagt: Ich bin bei Dir. Und wo es dunkel ist, wird mein Licht Dich begleiten. An Weihnachten öffnet Gott den Himmel, um das Leben mit allen Höhen und Tiefen mit uns zu teilen.

Gibt es ein schöneres Geschenk als dieses Versprechen: „Ich bin für Dich da, Du musst den Weg nicht allein gehen“. Wir durften als Familie spüren, wieviel Kraft und Mut dieses Versprechen Gottes schenkt. Und wir durften erleben, dass Gott und die Gebete vieler Menschen uns getragen haben. Vielen Dank dafür.

Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit und ein Weihnachtsfest, auf das Sie Sich freuen können und ein Fest, das Ihnen Freude macht, weil Gott seinen Himmel öffnet.

Elke Herich-Schrader


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