"Wohin sollen wir gehen?" Der Klostertag Bursfelde lädt am 13.6.2026 von 9:30-17:00h zur Orientierung in Krisenzeiten ein. Klinikseelsorgerin Pfrin. Elke Herich-Schrader bietet zusammen mit der Leiterin der Krankengymnastik (der Klinik Lippoldsberg) einen Workshop an "Was ist eigentlich, wenn ich nicht mehr gehen kann?" Eine Krankheit erschüttert, lässt Körper und Seele leiden. Der Workshop gibt Einblicke in moderne Behandlungsmethoden und seelsorgerliche Begleitung. Anmeldung: Kloster Bursfelde. Flyer zum Download
Das etwas andere Chorkonzert Sonntag 14.06.2026 18.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg Trend Singers Viele Stimmen und ein großer Klang, das sind die Trend Singers. Sie freuen sich, nach vielen Jahren wieder ein Konzert in der Klosterkirche geben zu dürfen. Geboten wird ein kontrastreiches Programm aus Rock, Pop, Oldie und Filmmusik. Seien Sie dabei, wenn auch das Publikum an den musikalischen Klängen in der außergewöhnlichen Akustik mitwirkt, swingt, klatscht, singt und die gute Laune Funken sprüht. Denn genau das passiert bei den Konzerten mit den Trend Singers aus Trendelburg, wenn sie ihr musikalisches Feuerwerk entzünden.
Eintritt: R. 1-5 = 22 € R. 6-10 = 18 € R. 11-15 = 14 € R. 16-18 = 8 € (Vorbestellung unter info@klosterkirche.de oder 0175 9070063)
Der gute Gedanke
Wochenspruch
Trinitatis Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. | 2. Kor 13,13 Andacht lesen
Pfingsten Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. | Sacharja 4,6b Andacht lesen
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:
Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.
Um 1000 n. Chr. muss in Oedelsheim eine Pfarrkiche bestanden haben, die als Mutterkirche umliegende Ortschaften sammelte. Der erste überlieferte Name dieser Kirche lautet "Sanct Agatha Othelessen". Weitere Angaben über diesen Bau fehlen.
1828 begannen die Bauarbeiten der jetzigen Martinskirche. Die Steine zum Bau lieferte der "Hellegraben". 1830 wird der Bau beendet. Die Baumittel wurden aus der Kollektenkasse bestritten. Seit 1790 wurden Kirchenbaukollekten erhoben. Die Einweihung fand am 4. Advent statt. Jedoch war schon 1886 eine Umbaumaßnahme erforderlich.
Die Orgel
Zuvor im Chorraum platziert wurde die Orgel auf die Empore versetzt. Aufgrund geplanter Sanierungsmaßnahmen des Kirchenraumes ist sie zur Zeit aber eingelagert und wird durch ein E-Piano ersetzt.
Der Taufstein
Die Form eines Kelches ohne Verzierungen, aber mit den steineigenen Strukturen, verjüngt sich durch den hellen Steinaufsatz zu einer kleinen Taufschale. Diese wird geschützt durch einen Deckel, dem im Griff ein Bergkristall kunstvoll eingesetzt wurde.
Der Altar
wurde in den Chorraum verlegt (ursprünglich stand er dem jetzigen Seitenausgang gegenüber). Über ihm wölbt sich der helle Chorraum. Übrigens gibt es im Eingangsbereich eine kleine Ausstellung von Antependien (Altar- und Kanzelbehang)
Der Kirchplatz
1899 werden die Häuser der Familien Niemeyer und Biene vor der Kirche aufgekauft und abgerissen. Der Kirchplatz wird umzäunt. 1930 setzt eine erneute Renovierungsphase ein. Erst 1956 wird die Martinskirche noch einmal renoviert. Das Christusbild wird durch eine Ähre und einen Text ersetzt:
"Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle wo ist dein Sieg? Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1. Kor. 15,55).
Anfang der 60er Jahre gewinnt der Kirchplatz sein heutiges Gesicht; durch den Abbruch der Häuser der Familien Itter und Gans gelingt es, im Jahre 1980 der Ortsmitte ein großzügiges Gesicht zu geben.
Der Brunnen
2020 wurde ein neuer Brunnen mit Wasserspiel überwiegend in Eigenleistung auf den Platz des ehemaligen Brunnens gesetzt. hier kann man sich entspannen und erfrischen. Das Wasser wird in einem geschlossenen System durch eine Pumpe bewegt. Allerdings ist es kein Trinkwasser!
1986 werden größere Umbauten und Neuerungen vorgenommen. Die Erneuerung der Fenster wurde schon 1985 durchgeführt.
Eine neue Raumaufteilung sorgt im Eingangsbereich für mehr Platz. Dort finden das alte Uhrwerk und eine Schauvitrine mit alten Dokumenten ihren Platz. Der durch eine neue Glastür abgetrennte Vorraum erhält neue Bodenfliesen.
Die Gedenktafel wird erneuert und durch Versetzen der Wände im ehemaligen Heizölraum erhält die Kirche erstmals eine Sakristei.
Heizstrahler unter den Bänken ersetzen die Ölheizung. An der Nordseite befindet sich ein zweiter Eingang speziell für Rollstuhlfahrer. Die Kirche bietet 450 Personen Sitzgelegenheit.