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Gottesdienste

Samstag 18.04.2026
11:00 AHZ Lippoldsberg
17:00 Gieselwerder (Vorabend zur Konfirmation Oedelsheim u. Arenborn)
18:00 Vernawahlshausen (Vorabend zur Konfirmation)

Sonntag 19.04. Misericordias Domini
10:00 Gieselwerder (Konfirmation)
10:00 Vernawahlshausen (Konfirmation)
10:30 Veckerhagen
15:00 Lippoldsberg (Fluss-Gd)

Mittwoch 22.04.2026
10:45 Klinikkapelle Lippoldsberg

Freitag 24.04.2026
18:00 Lippoldsberg (Abendgebet)

Konfirmationen 19.04.2026

10:00 Vernawahlshausen
Konfirmiert werden:
Anton Frederik Bode, Bennet Bunzendahl, Béla Bunzendahl, Carl Burghardt, Stella-Julie Demuth, Nahla Ellermann, Lena Hartig, Hermine Heidt, Nils Mayer, Maya Chayenne Riedeberger, Karla Scheinert

10:00 Gieselwerder
Konfirmiert werden:
Lea Rossel, Phillip Sach, Romy Spormann

Online-Angebote

Kurzandacht zum Sonntag Misericordias Domini
(19.04.2026)
Lektorin Christine Rölke

Brücke zum Nachbarn

Frühjahr 2026 | Archiv

Kulturelles

Frühlingsgeflüster - des Maien zarte Saiten
Sonntag 10.05.2026 17.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg
Gitarrenklasse der "Louis-Spohr-Musikakademie" Kassel

Studierende der Musikakademie Kassel laden ein zu einem stimmungsvollen Gitarrennachmittag. Sie musizieren gemeinsam mit ihrem Dozenten Solo und kammermusikalisch auf bis zu drei Konzertgitarren. Im Zusammenspiel entfalten sich feine Klangfarben, rhythmische Leichtigkeit und der besondere Zauber des Ensemblespiels - ein musikalischer Auftakt, der den Frühling mit warmen Saitentönen zum Klingen bringt.
Kooperation: Musikakademie "Louis Spohr" Kassel
Eintritt: 18 € / erm. 15 €br>(Vorbestellung unter info@klosterkirche.de oder 0175 9070063)

Der gute Gedanke

Wochenspruch

Quasimodogeniti
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. | 1. Petr 1,3
Andacht lesen

Karfreitag/Ostern
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." | Joh 3,16
Andacht lesen


Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Samstag, 18.04.2026
Der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.
5. Mose 4,24
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

(Offenbarung 21,5)

KONFIS im Ev. Gesamtverband Oberweser

Konfirmation - Sinn und Bedeutung - Glaubensfragen

"Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten..."

Ein Zwischenruf zur Konfirmation - nicht nur für Eltern
(Pfarrer Thomas Schrader)

1. Einführung
2. Geschichte der Konfirmation
3. Passageritus
4. Inhaltliche Füllung
5. Glaubensfragen


Konfirmation- man merkt, vieles ist im Fluss. Christlicher Glaube lässt sich nicht einfach normieren und zu abgeleisteten Bekenntnissen zusammenschnüren. Zu glauben, zu hoffen, zu vertrauen und zu zweifeln, das sind lebenslange Prozesse in unterschiedlicher Intensität.

Die Konfirmation ist eine Station auf diesem Weg, ein Passageritus am Ende der Kindheit. Jungen und Mädchen "verpuppen" sich, sie "sterben der Kindheit ab" und auferstehen in einen neuen Lebensabschnitt, in dem vieles in Frage gestellt wird und neu gesucht werden muss.


Die Konfirmation bringt unseren Gott ins Spiel und unterstreicht ein Versprechen: Gott ist mit dir auf deinem Weg. Das heißt nichts anderes, als dass Gott uns hineinnimmt in die Lebensbewegung Jesu:


Der Konfirmandenunterricht versucht diesen mitgehenden Gott heute auf andere Weise als früher spürbar zu machen: durch ein Klima des Vertrauens in der Gruppe, durch Tanz, Musik, Theater, Ausflüge und Wandern, Mitgestalten von Gottesdiensten und religiöses Erleben. Das ist gut so.

Ein bloßes Auswendiglernen der Hauptstücke des Katechismus und etlicher Lieder, das kann's heute nicht sein. Dennoch, ein gewisses Maß an abfragbarem Grundwissen halte ich für unverzichtbar. Deshalb gibt es bei uns - sehr zum Verdruss meiner Konfirmanden, mit denen ich mir deshalb in jedem Jahr Ärger einhandele - eine Prüfung.

Natürlich müssen die "Konfis" die 10 Gebote kennen, Psalm 23, Glaubensbekenntnis, Vater unser, die liturgischen Gesänge, aber in der Hauptsache geht es um Grundwissen, das man verstehen soll und nicht auswendig lernen: z.B. über die Schöpfungsgeschichte, die Befreiung aus Ägypten, einiges zum Lebenslauf Jesu, die Sprachen der Bibel, die Namen der vier Evangelisten u.a.m.


Das Priestertum aller Gläubigen, von dem die Reformatoren sprachen, trotz aller Veränderungen ernstnehmen, das heißt, die Konfirmanden sensibel zu machen für die religiösen Fragen. Fertige Antworten kann und soll ihnen niemand geben.

Wenn der Konfirmandenunterricht durch Vertrauen religiöses Erleben möglich macht, wenn er die "Tür" zu den großen Fragen des Woher und Wohin geöffnet hat und dazu beiträgt, dass ein Prozess des Glaubens angestoßen wird, der sich - in unterschiedlicher Intensität freilich - lebenslang fortsetzt und zu einem "reifen Glauben" führt, dann ist ganz viel gelungen.

Das Priestertum aller Gläubigen ernstnehmen, heißt allerdings auch, sich nicht zu drücken vor den ethischen und religiösen Fragen, die jedem Menschen vor die Füße fallen.


Die Konfirmanden bekommen unter Handauflegung ein altes und sehr gehaltvolles Segenswort bei ihrer Konfirmation zugesprochen. Ich möchte es zum Nach - denken auf den Weg mitgeben:

"Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist
gebe dir seine Gnade, Schutz und Schirm
vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten,
dass du bewahrt wirst zum ewigen Leben."

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