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Gottesdienste

Mittwoch 28.09.2022
10:45 Klinikkapelle

Freitag 30.09.2022
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 01.10.2022
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 02.10.2022
18:00 Arenborn
(Erntedank)
18:00 Gewissenruh
(Lesung & Musik)
  - - -   Gieselwerder
13:30 Gottstreu
(Erntedankfest)
11:00 Heisebeck
(Erntedankfest)
11:00 Lippoldsberg
(Erntedankfest)
  - - -   Oedelsheim
09:30 Vernawahlshausen

Kulturelles

Online-Angebote

Kurzandacht zum
18.09.2022

Pfarrer Simon Diederich

 

Der gute Gedanke

Wochenspruch

15. Sonntag nach Trinitatis
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. | 1. Petr 5,7
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14. Sonntag nach Trinitatis
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Ps 103,2
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Brücke zum Nachbarn

Sommer 2022 | Archiv

Collage: Glocke und Kerze
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:

Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.

Pfarramt Lippoldsberg
Pfarramt Oedelsheim

Tageslosung

Montag, 26.09.2022
Bekehre du mich, so will ich mich bekehren; denn du, HERR, bist mein Gott!
Jeremia 31,18
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeinde

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht abweisen.


(Johannes 6,37)

KONFIS im Ev. Gesamtverband Oberweser

Konfirmation - Sinn und Bedeutung - Einführung

"Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten..."

Ein Zwischenruf zur Konfirmation - nicht nur für Eltern
(Pfarrer Thomas Schrader)

1. Einführung
2. Geschichte der Konfirmation
3. Passageritus
4. Inhaltliche Füllung
5. Glaubensfragen


An den Sonntagen nach Ostern werden in den evangelischen Kirchen zahlreiche Jugendliche den Konfirmationssegen empfangen. In einigen römisch katholischen Kirchengemeinden - dort sind meist mehrere Jahrgänge zusammengefasst - spendet der Weihbischof das Sakrament der Firmung.

Viele werden sich noch zurückerinnern an die Aufregung vor dem Prüfungsgottesdienst in der knackvollen Kirche und an die feuchten Hände beim Abendmahl am Konfirmationstag.


Gefeiert wurde bis weit in die 70iger Jahre hinein selbstverständlich zu Hause. Zimmer wurden ausgeräumt, Stühle und Tische in der Nachbarschaft zusammengeborgt, Tage vorher gebacken; eine Kochfrau garnierte die Schweine- und Rinderbraten auf Emailleplatten...

Geschenke gab es auch damals schon reichlich. Die Maßstäbe, nach denen sich eine solche Feier der 70iger Jahre richtete, sind bis heute gleich geblieben. Der finanzielle Aufwand ist zwar gegenwärtig scheinbar höher, aber gemessen am Einkommen und dem in den Familien verfügbaren Geld hat sich die Relation kaum geändert, das zeigt eine Untersuchung aus 2003.


So richten auch dieses Jahr viele Familien ein großes Fest aus und lassen sich die Konfirmationsfeier einiges kosten. Eltern, Paten und Verwandte greifen tief in die Tasche, und diejenigen Konfirmanden, deren Familien nicht gerade auf der Verliererseite unserer Gesellschaft stehen, können nach der Konfirmation ein paar tausend Mark aufs Sparbuch bringen - ach nein, heute zahlt man ja eher in Investmentfonds ein oder bekommt ein kleines Aktienpaket. Und am Abend können sich die Konfirmierten dann per Handy oder per e-Mail den neuesten Stand der privaten Geschenke - Börse durchgeben.

So feiert und schenkt man halt in unserer reichen Gesellschaft. Die Art, in der das geschieht, ist ein Spiegel, der vor allem die Einstellungen der Eltern und Großelterngeneration reflektiert, das müssen sich all diejenigen klarmachen, die vorschnell die moralische Keule schwingen und den Konsumrausch dieser Feste geißeln und doch den (im Vergleich zu den Jugendlichen) viel größeren Anteil daran haben, dass wir so feiern und nicht anders.


Ich habe zunächst nur einen Blick auf den äußeren Rahmen dieser Feste geworfen. Natürlich will die Konfirmation mehr als feiern und schenken. Mit ihr verbindet sich eine inhaltliche Füllung, die manchmal sogar im Kontrast zur Art der Feier steht.


2. Kapitel - Geschichte der Konfirmation

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