Sommer-Kino Mittwochs im August 21.20 Uhr Pfarrhof Lippoldsberg "Lebensalter" Das sommerliche Open Air Kino hat wieder geöffnet und widmet sich dem Aufeinandertreffen der Generationen. Es geht in vier ausgewählten Spielfilmen um die Jugend, das Erwachsensein und das Alter
Eintritt: frei, bei Regen in der Winterkirche
Sommer-Open Air - Konzert 22.08.2026 19.30 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg Salty Shores - irische Musik vom Feinsten Die Lüneburger Band Salty Shores war das umjubelte Highlight im Januar 2025 bei der Irish Musik zum St. Brigid's Day. Warum also nicht auch mal bei Sommerwärme eintauchen in die Welt der irischen Jigs und Reels. Viele Instrumente, rasante und verträumte Melodien, Songs von Liebe, Seefahrt und der Schönheit der grünen Insel - ein abwechslungsreiches Programm und eine lockere Band, die sofort gute Stimmung serviert. Dazu ein kühles Guinness und das sommerliche Ambiente des Kirchgartens. (dieses Jahr nur Getränke!)
Eintritt: 12 € / erm. 10 €
Karneval der Tiere im Tierpark 23.08.2026 15.00 Uhr Kirchenscheune im Tierpark Sababurg Ein besonderes musikalisches Vergnügen erwartet kleine und große Tierparkgäste vor der Kultur- und Kirchenscheune. Bläserinnen und Bläser aus sieben Posaunenchören der Region Hofgeismar spielen Auszüge aus dem berühmten "Karneval der Tiere" des französischen Komponisten Camille Saint-Saens. Verschiedene Tiere werden charakterisiert durch die Klänge von Trompeten und Posaunen, Tuba und Xylophon, verbunden durch eine kleine Geschichte. Die Leitung der musikalischen Stunde teilen sich Landes-Posaunenwart Andreas Jahn und Kreisposaunenwart Martin Seimer. Im Anschluss feiern Bläserinnen und Bläser ihr jährliches Zusammensein im Pavillon neben der Scheune. Ein sommerliches Highlight der Kirche im Tierpark Sababurg.
Eintritt: frei
Der gute Gedanke
Wochenspruch
11. S. n. Trinitatis Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. | 1. Petrus 5, 5b Andacht lesen
10. S. n. Trinitatis Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! | Psalm 33,12 Andacht lesen
Zünden Sie eine Kerze an und läuten Sie die Glocken zum Gebet:
Über unsere E-Mail-Formulare können Sie auch anonym an den Pfarrer/die Pfarrerin Ihrer Wahl Gebete schicken, die wir gerne für Sie in die Kirche tragen.
An den Sonntagen nach Ostern werden in den evangelischen Kirchen zahlreiche Jugendliche den Konfirmationssegen empfangen. In einigen römisch katholischen Kirchengemeinden - dort sind meist mehrere Jahrgänge zusammengefasst - spendet der Weihbischof das Sakrament der Firmung.
Viele werden sich noch zurückerinnern an die Aufregung vor dem Prüfungsgottesdienst in der knackvollen Kirche und an die feuchten Hände beim Abendmahl am Konfirmationstag.
Gefeiert wurde bis weit in die 70iger Jahre hinein selbstverständlich zu Hause. Zimmer wurden ausgeräumt, Stühle und Tische in der Nachbarschaft zusammengeborgt, Tage vorher gebacken; eine Kochfrau garnierte die Schweine- und Rinderbraten auf Emailleplatten...
Geschenke gab es auch damals schon reichlich. Die Maßstäbe, nach denen sich eine solche Feier der 70iger Jahre richtete, sind bis heute gleich geblieben. Der finanzielle Aufwand ist zwar gegenwärtig scheinbar höher, aber gemessen am Einkommen und dem in den Familien verfügbaren Geld hat sich die Relation kaum geändert, das zeigt eine Untersuchung aus 2003.
So richten auch dieses Jahr viele Familien ein großes Fest aus und lassen sich die Konfirmationsfeier einiges kosten. Eltern, Paten und Verwandte greifen tief in die Tasche, und diejenigen Konfirmanden, deren Familien nicht gerade auf der Verliererseite unserer Gesellschaft stehen, können nach der Konfirmation ein paar tausend Mark aufs Sparbuch bringen - ach nein, heute zahlt man ja eher in Investmentfonds ein oder bekommt ein kleines Aktienpaket. Und am Abend können sich die Konfirmierten dann per Handy oder per e-Mail den neuesten Stand der privaten Geschenke - Börse durchgeben.
So feiert und schenkt man halt in unserer reichen Gesellschaft. Die Art, in der das geschieht, ist ein Spiegel, der vor allem die Einstellungen der Eltern und Großelterngeneration reflektiert, das müssen sich all diejenigen klarmachen, die vorschnell die moralische Keule schwingen und den Konsumrausch dieser Feste geißeln und doch den (im Vergleich zu den Jugendlichen) viel größeren Anteil daran haben, dass wir so feiern und nicht anders.
Ich habe zunächst nur einen Blick auf den äußeren Rahmen dieser Feste geworfen. Natürlich will die Konfirmation mehr als feiern und schenken. Mit ihr verbindet sich eine inhaltliche Füllung, die manchmal sogar im Kontrast zur Art der Feier steht.