Lesung und Musik 09.08.2026 18:00 Uhr Kirche der Bücher Gewissenruh Florian Illies: Ortsgespräch Das frühe Buch des Bestsellerautors Florian Illies spiegelt Heimat. Es erzählt aus der Perspektive eines Gelegenheits-Heimkehrers, der seinem hessischen Herkunftsort längst entwachsen ist, aber auch nicht so ganz davon loskommt. Natürlich sind es die oft eigenwilligen Menschen, aber auch die unscheinbaren Alltäglichkeiten, die sich so tief eingebrannt haben, dass sie sich sofort wieder einstellen, sobald man das vertraute Ortsschild erblickt. Florian Illies ist ein "Beobachtungsvirtuose", dem esgelingt, "genau jene Bilder aus dem Alltag der Deutschen herauszupicken", die jedem eingängig sind. Die freundliche Weltoffenheit, mit der er sich der eigenenProvinz wieder annähert, macht das Buch so sympathisch. Und die dem Autor eigene Ironie bewahrt das "Ortsgespräch" vor romanisierender Heimatverklärung. Eintritt frei, Spende erbeten
Der gute Gedanke
Wochenspruch
6. S. n. Trinitatis So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! | Jes 43,1 Andacht lesen
5. S. n. Trinitatis Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. | Eph 2, 8 Andacht lesen
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Zu den traurigen Tagen im November gehört auch die Erinnerung an die Reichspogromnacht, die 1938 deutschlandweit stattfand. Ein Ereignis, das wie kaum ein anderes offenbart, wie politisch geschürter Hass irgendwann in offene Gewalt umschlagen kann. In diesem Jahr nehmen wir das Gedenken an die leider auch wieder aktuelle Geschichte des Fremdenhasses auf mit einer Lesung, die am Sonntag, den 30. Oktober in der Winterkirche Lippoldsberg stattfindet.
Die Volksbühne Bad Emstal hat den Briefroman „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor als szenische Lesung für zwei Personen inszeniert und gastiert damit am 30. Oktober bei uns im Wesertal. Dirk Kraft und Lothar Neumann stellen den fiktiven Schriftwechsel zweier Freunde vor: zwischen dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen Martin Schulze. In der Entwicklung des Schriftverkehrs gibt die Autorin psychologische Einblicke in die schleichende Entwicklung, die unter dem Einfluss menschenverachtender Ideologie die beiden Freunde entfremdet, bis der Dialog schließlich abreißt.
Ein leises Stück über den Nationalsozialismus, aber gerade durch die leisen Töne wird nachvollziehbar, wie sich allmählich Schritt für Schritt eine dann unfassbare Eskalation der Gewalt vorbereitet. Die Lesung versteht sich als Beitrag zur Initiative „Wesertal ist bunt“.
Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Volksbühne Bad Emstal sind willkommen. Um der räumlichen Planbarkeit willen, bitten wir sie Ihre Teilnahme vorab beim Kirchenbüro anzumelden: Tel.: 0175–9070063