Tageslosung

Mittwoch, 22.11.2017
Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!
Psalm 28,9
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Mittwoch 22.11.2017
18:00 Gieselwerder
19:00 Oedelsheim
19:00 Vernawahlshausen

Freitag 24.11.2017
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 25.11.2017
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg
17:00 Lippoldsberg

Sonntag 26.11.2017
09:30 Arenborn
11:15 Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
13:30 Gottstreu
14:00 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
15:00 Lippoldsberg
14:00 Oedelsheim
10:00 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Herbst/Winter 2017 | Archiv


Der gute Gedanke
im November

Zwischen Trauer und Erwartung


Musik für Zeit und Ewigkeit
Sonntag 26.11.2017 17.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg

Leinwandkonzert von Susanne Kohnen
Die Ewigkeit war lange vor uns, und sie wird auch lange nach uns sein. Wo trifft unsere Zeit auf Gottes Zeit? Motive zu diesem Thema sind als bewegte Bilder auf der Leinwand zu sehen und werden live mit Musik untermalt von Saxophon, Oboe und dem seltenen, elektronischen Instrument "Theremin".
12 Euro/erm. 8 Euro
Vorverkauf und Tageskasse in der Klosterpforte

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

( Hesekiel 36,26 )

Der gute Gedanke

Zwischen Trauer und Erwartung

Manche haben es bemerkt – es gab keine Herbstbrücke. Es gab einfach nicht so viel Neues zu berichten. Also ist dies eine „Dazwischen-Brücke“, und damit beginnt das Problem für die Andachtschreiberin.

Wie kann die „Brücke zum Nachbarn“ eine Brücke schlagen zwischen den düsteren Novembertagen mit Buße, Volkstrauer und Totengedenken hin zu freudiger Erwartung, Weihnachtsduft und dem noch unbeschriebenen Blatt eines neuen Jahres?

In einem Radiointerview sagte heute der Abt des Klosters Bursfelde nach einem seiner Lieblingslieder „Knocking on heavens door“: „Die Sehnsucht nach dem Paradies, die Sehnsucht nach dem Himmel, die Sehnsucht nach der ewigen Erlösung ist natürlich Ausdruck für ein Heilwerden, ein Ganzwerden, und auch die Sehnsucht nach einer letzten Geborgenheit in einer himmlischen Instanz. Das ist ein elementar menschliches Bedürfnis.“

In diesem Satz steckt für mich des Rätsels Lösung, er verbindet geradezu den Tod mit dem Leben. Denn das, was wir uns mit Blick auf das Ende unseres Lebens ersehnen – das können wir doch schon bei dem Kind in der Krippe finden.

Ein Stückchen vom Paradies, ein Stückchen vom Himmel und von Erlösung liegt mit Christus in diesem unscheinbaren Stall. Das Kind, der „Heil“-and verbindet uns Menschen vom ersten bis zum letzten Atemzug mit Gott. Dazwischen liegt viel Schönes und ebenso viel Schweres.

Doch Heilwerden, Ganzwerden müssen wir uns nicht für den Tod aufsparen, beides kann sich schon jetzt erfüllen. Und wenn es im Leben ganz und gar nicht gelingen will, dann ist vielleicht der Tod eine verlässliche Brücke zu Gott.

Darauf hoffen wir und wir glauben, dass wir in Gottes Liebe geborgen sind im Leben ebenso wie im Sterben und darüber hinaus.

Ob dieser Gedanke nun eine stabile Brücke über einen ruhig dahinfließenden Fluss ist oder eine schwankende Hängebrücke über einen reißenden Strom, die man nur ungern betritt – das mag jede/r für sich selbst entscheiden.

Für diese „Dazwischen“-Zeit wünsche ich Ihnen mutige Schritte und Gottes Segen!

Lektorin Nicola Uphoff-Watschong


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