Tageslosung

Donnerstag, 16.08.2018
Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.
Jesaja 48,17
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 17.08.2018
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 18.08.2018
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 19.08.2018
10:45 Arenborn
15:00 Gewissenruh
  - - -  Gieselwerder
  - - -  Gottstreu
09:30 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
14:00 Oedelsheim
10:00 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Sommer 2018 | Archiv


Der gute Gedanke
im Sommer

Alles gut!?


Sommerkino im Pfarrhof Lippoldsberg
22./29. August ab 21.00 Uhr
Vier Spielfilme zum Thema "Leben lernen".


Gesänge der Hildegard von Bingen
Samstag 15.09.2018 17.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg

Ensemble Fluensaer
In der mittelalterlichen Basilika wird der Zuhörer von den beiden Sängerinnen Petra Koerdt und Stefanie Weiner in die Welt der Musik des 12. Jahrhunderts entführt.

Eintritt: 14 Euro/erm. 12 Euro

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

( Offenbarung 21,6 )

Der gute Gedanke

Alles gut!?

Ein Gespräch im Supermarkt: „Hallo, schön Dich zu sehen. Eigentlich wollte ich ja mal bei Dir vorbeischauen. Tut mir leid, dass ich es nicht geschafft habe!“. Die Gesprächspartnerin antwortet: „Alles gut“.

„Alles gut“, das soll heißen: Mach Dir keine Sorgen, es ist nicht so schlimm. In letzter Zeit höre ich diese Worte oft. Sie sind zur festen Redewendung geworden.

Schön, wenn dieser Satz stimmt: Mir wird nichts nachgetragen, sondern es wird mir verziehen. Meine Versäumnisse und Fehler werden mir nachgesehen. Im Miteinander schenken sich Menschen, was sie selbst von Gott erfahren: Verständnis, Vergebung, einen Neubeginn.

„Alles gut“- ein schöner, wohltuender Satz. Worte, die buchstäblich in den Arm nehmen und trösten. Wo Menschen einander zu sagen: Die Risse, der Kummer, deine Wunden sollen geheilt werden.

„Alles gut“ – diese Worte drücken zugleich eine tiefe menschliche Sehnsucht aus: Möge doch alles gut sein! Aber so Vieles ist nicht gut in dieser Welt, im eigenen Leben: Not, Ängste, Krankheit, Kriege – diese Erlebnisse überschatten unseren Alltag. Sie führen an Grenzen, erschüttern und lassen Fragen aufbrechen: Wie verhält sich Gott eigentlich dazu? Sieht er zu und schweigt?

In der Bibel heißt es einmal: „Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, wenn es dankbar empfangen wird“ (1. Timotheus 4,4). Die Natur, die Geschöpfe, die Menschen – alles hat Gott gut geschaffen, es ist ein Geschenk und Grund zur Dankbarkeit.

Aber Gott hat noch mehr getan: Er hat uns Menschen den Verstand und das Gewissen geschenkt, dazu die Freiheit selbst zu entscheiden, welche Wege wir einschlagen wollen: Wege zum Guten oder zum Schlechten. Verantwortung übernehmen heißt, dass wir klug und gut handeln, damit es der Natur und den Menschen gut geht.

Aber stattdessen muss Gott aushalten, dass Menschen alles andere als gut zueinander sind; dass Kriege, Unfriede, Leid so viele Teile der Welt beherrschen. Das lässt Gott nicht kalt, er schaut auch nicht tatenlos zu: Er weint und leidet mit. Er wünscht sich so sehr, dass wir es besser machen, es gut machen, gut werden lassen.

Gott traut uns zu, dass wir in einem guten Geist des Friedens miteinander umgehen, aufbauen statt einreißen, gute Ideen entwickeln, wie Zusammenleben gelingt und Wunden heilen können.

Von Gottes Seite gilt: Es ist alles gut, mehr noch: „Gutes und Barmherzigkeit sollen mich begleiten mein Leben lang“ (Psalm 23,6). Es kann gelingen, wenn wir es wollen und beherzigen.

Dann wird es gut – und dann ist doch alles gut, oder?

Pfarrerin Elke Herich-Schrader


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