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Lass mir ein Licht aufgehen!
Es ist wieder einmal ein Montagmorgen, der schon damit schlecht beginnt, dass ich aufstehen muss.
Nun, dies ist gewiss ein recht verständliches und nachvollziehbares Übel, denn von Dienstag bis Freitag ist es kaum besser. Die Augen sind nicht sonderlich groß. Die Lust aufzustehen nicht eben größer. Es ist dunkler Winter draußen. Ja, ich weiß, Winter ist draußen und morgens um 6.30 Uhr ist es immer dunkel. Nur tröstet mich das nicht wirklich.
Da ertönt die liebreizende Stimme des Tenors mit Stimmbruch, also: mein Wecker. Er verhindert Schlimmeres - mein Einschlafen. Wie gesagt, der Morgen begann schon selten schlecht.
Wenigstens war der Morgen konsequent - denn nach Duschen usw. musste ich den Weg gehen, den wir alle mal gegangen sind - in die Schule und zur Mathearbeit. Gut, es ist inzwischen über 10 Jahre her, aber vergessen habe ich das Gefühl und das Stoßgebet nie:
Lass mir ein Licht aufgehen!
Text: Lars Hillebold, Oedelsheim

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