Gieselwerder - Kirchenraum

Christuskirche Gieselwerder
Baugeschichte der Christuskirche
Sie wurde erbaut anno 1813 im damals üblichen klassizistischen Stil. Im Bereich unserer Landeskirche sind nur wenige Fachwerkkirchen ihrer Art zu finden.
Die Christuskirche war allerdings als "Putzbau" geplant. Man hat das Fachwerk von Anfang an verputzt, um einen Massivbau vorzutäuschen. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Putz entfernt - und zum Vorschein kam teilweise minderwertiges Bauholz.
Nach der Bombardierung der Edertalsperre 1943 stand dieses Gotteshaus unter Wasser. 1953 wurde es renoviert. Bei der späteren gründlichen Außenrenovierung im Jahre 1972 kam zutage, dass während der Bauzeit gutes Material knapp war. Es wurde zum Fachwerkbau Holz aus bereits abgebrannten Gebäuden verwand.
Das besondere der Christuskirche ist ihre Dachkonstruktion. Aus dem Walmdach erhebt sich der Turm mit dem Helm, der Glocken- und Uhrenanlage.
Durch die Kriegsereignisse wurden 1941 die Glocken "eingezogen". Bereits 1948 konnten zwei neue Glocken ihrer Bestimmung übergeben werden. 1956 erhielt die Kirche ein vierstimmiges Bronzeglockengeläut, das als eines der schönsten im Wesertal gilt.

Die Ausstattung

Orgel
| | Die Orgel
- ein nordhessisches Meisterwerk war mit Sicherheit schon im Baujahr 1813 im Betrieb. Zuletzt wurde sie außen und innen 1986 restauriert.
Die Kanzel
- (ursprünglich eine bemalte, schlichte Holzkonstruktion) wurde durch örtliche Handwerker mit Furnier und Intarsien versehen. | | 
Kanzel
| |

Altarkreuz
| | Altar-Kruzifix und Taufbecken
- sind Bronzearbeiten des verstorbenen Bildhauers Wilhelm Hugues aus Hümme (Kreis Hofgeismar). | | 
Taufbecken
| |
Die Christuskirche in Gieselwerder bietet 300 Personen Sitzplatz.

Kirchenräume: Arenborn | Beberbeck | Gewissenruh | Gieselwerder | Gottsbüren | Gottstreu | Heisebeck | Lippoldsberg | Oedelsheim | Vernawahlshausen
|