Tageslosung

Mittwoch, 20.09.2017
Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen.
Joel 3,1
© Evangelische Brüder-Unität
Herrnhuter Brüdergemeine

Gottesdienste

Freitag 22.09.2017
18:00 Lippoldsberg
(Abendgebet)

Samstag 23.09.2017
10:00 Klinik Lippoldsberg
11:00 AHZ Lippoldsberg

Sonntag 24.09.2017
18:30 Arenborn
  - - -  Gewissenruh
10:45 Gieselwerder
13:30 Gottstreu
10:00 Heisebeck
10:00 Lippoldsberg
09:30 Oedelsheim
10:00 Vernawahlshausen

Aktuelles

Brücke zum Nachbarn
(Gemeindeblatt PDF)

Sommer 2017 | Archiv


Der gute Gedanke
im September

....leeren Zeilen


Singende Steine
Samstag 23.09.2017 19.00 Uhr Klosterkirche Lippoldsberg

Nach dem Roman von Fernand Pouillon
Wilhelm Balz erzählt aus seinem Leben als Baumeister des Zisterzienserklosters Le Thoronet in der französischen Provence. Vordergründig handelt das Stück von einem historischen Geschehen, auf einer tieferen Ebene aber kommt es dem Bedürfnis vieler Menschen nach Vereinfachung des Lebens und Verankerung in einer spirituellen Dimension entgegen.
Darstellung: Walter Vogt
Musik: Thomas Weithäuser
Eintritt: 14 Euro/erm. 10 Euro
Vorverkauf und Tageskasse in der Klosterpforte


Bibelausstellung in Heisebeck
Im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums lädt die Kirchengemeinde Heisebeck-Arenborn zu einer Bibelausstellung in den Bürgersaal Heisebeck ein. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Luthers Übersetzung des Neuen Testamentes, der Entdeckung des Buchdruckes und schildert Hintergründe der Reformationsgeschichte. Es werden Faksimile-Abdrucke, Gedenkmünzen, sowie alte, neue und moderne Bibelausgaben und Übersetzungen ausgestellt. Die Ausstellung öffnet am Sonntag, den 17. September ab 11.30 Uhr und ist vom 18.-23. September von jeweils 16-18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

( Hesekiel 36,26 )

Gewissenruh - Waldenserkirche


Waldenserkirche Gewissenruh

So klein die Kirche in Gewissenruh ist, liegt in ihr doch die Identität des kleinen Ortes begründet.


Die Kirche und das Dorf

Einweihungs-Inschrift über dem Portal
Einweihungs-Inschrift
über dem Portal

Das Dorf Gewissenruh ist eine Waldensergründung aus dem 18. Jahrhundert. Es waren Religionsflüchtlinge, die - zusammen mit den Hugenotten vertrieben - vom Hessischen Landgraf Carl 1722 hier angesiedelt wurden.

Die sprechenden Ortsnamen Gewissenruh und Gottstreu (Gott ist treu) zeugen noch davon, dass die Glaubensvertriebenen sich damals als von Gott in ein freies Land geführt erlebt haben.

Die Tradition der Waldenser reicht sehr weit zurück bis ins Mittelalter. Im 12. Jahrhundert - zu der Zeit als in Lippoldsberg die mächtige Klosterkirche gebaut wurde - begann im südfranzösischen Lyon der Kaufmann Waldes, seinen Besitz an die Armen zu verteilen und als Wanderprediger umherzuziehen.

Er war nicht der einzige, der sich damals aufmachte, um dem Vorbild Jesu in radikaler Weise nachzufolgen. Auch der aus Norditalien stammende Franz von Assisi gehörte zu den Gestalten, die auf beeindruckende Weise versuchten, christliche Ideale im eigenen Leben umzusetzen.

Waldensergründer Petrus Waldes
Waldensergründer
Petrus Waldes

Aber während es den Franziskanern gelang, die Verbindung mit der Kirche zu halten, wurden die Waldenser zusammen mit anderen Armutsbewegungen verketzert. Ihr Versuch, ohne die Vermittlung von Priestern ihre Orientierung direkt aus der Bibel zu beziehen, stellte das Machtgefüge der mittelalterlichen Kirche zu sehr in Frage. Der Reformator Waldes, dem bald der Apostelname Pierre (Petrus) beigegeben wurde, war seiner Zeit schlicht ein paar Jahrhunderte voraus.

Altar und Kanzel der Waldenserkirche Gewissenruh
Waldenserkirche
Gewissenruh

Etliche Waldenser überlebten die Inquisition in den unzugänglichen pietmontesischen Alpen, bis sie Jahrhunderte später im Zuge der Gegenreformation auch von dort vertrieben wurden. Einige verstreute Familien fanden schließlich hier an der Oberweser eine neue Heimat.

Mehr über die Waldenserbewegung »»

Die Waldenserkirche in Bildern »»

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Waldensermuseum Gottstreu

Wahrzeichen der Waldenser
Wahrzeichen der Waldenser

Einblicke in die Geschichte der beiden "Franzosendörfer" Gewissenruh und Gottstreu bietet das Waldensermuseum, das im ehemaligen Schulhaus von Gottstreu untergebracht ist. Es dokumentiert die Odyssee der Ortsgründer auf ihrem Weg vom Val Cluson (Cottische Alpen) bis an die Oberweser.

Adresse des Waldensermuseums:
Waldenser Str. 1, 34399 Oberweser-Gottstreu

Öffnungszeiten:
Mai - September: Sonntags 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung (Tel.: 05544 - 912159 und 05574 - 405)


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